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Jul 27

Hadith des Monats

Hadith des Monats

Abu Zaid Usama ibn Zaid ibn Haritha (r.) berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs (s.a.s.) sagen: “Am Tage des Gerichts wird eine bestimmte Sorte Mann gebracht und in die Hölle geworfen werden. Seine Eingeweide werden dort aus seinem Bauch herausbrechen, er wird sie festhalten und taumelnd im Kreise gehen, wie ein Esel, der in der Mühle den Mühlstein dreht. Die Bewohner der Hölle werden zu ihm kommen und sagen: ‘O Soundso! Was ist mit dir? Hast du nicht die Leute dazu aufgefordert, Gutes zu tun und ihnen Schlechtes verboten?’ Er wird sagen: ‘So ist es. Ich forderte sie auf, Gutes zu tun, aber ich tat es selbst nicht, und ich verbot ihnen, Schlechtes zu tun, aber ich tat es selbst’”. (Hadith überliefert bei Bukhari und Muslim)

 

Welch eine große Demütigung erfährt man im Jenseits, wenn man, wie heißt es so schön, “Wasser predigt, aber Wein trinkt”. Jemand, der sich nicht an die islamischen Gebote und Verbote hält, die er selbst anderen nahegelegt hat, bekommt eines der größten Strafen in der Hölle. Und das zu Recht. Denn eine Person, die im Diesseits den Status eines “Gelehrten” innehält, sollte eigentlich wegen seinem großen Wissen über die Religion zur Gottesfurcht kommen. Wenn er trotz seines großen Wissens über die Strafen im Jenseits weiterhin ins Geheimen sündigt, ist das ein Akt der Arroganz und deshalb sollte so eine Person sich nicht wundern, warum er zu den großen Verlieren im Jenseits zählen wird.

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