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Jan 20

Wurde der Islam mit dem Schwert verbreitet?

Wurde der Islam mit dem Schwert verbreitet?

„Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2, Vers 256), so heißt es in der zweiten und längsten Sure des edlen Quran, welcher das unverfälschte Wort Gottes darstellt.

Weiter heißt es im gleichen Vers: „(Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung.“.

In einer anderen, den Muslimen sehr bekannten Sure heißt es: „… Euch eure Religion und mir meine Religion.(Sure 109, Vers 6).

Noch in einem anderen Vers heißt es: Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss, Allah liebt die Gerechten“ (Sure 60, Vers 8).

Diese Verse sollen einleitend sein und einen für die so oft gestellte Frage sensibilisieren: „Wurde der Islam mit dem Schwert verbreitet?“, oder gar mit „Feuer und Schwert“, wie es oft suggeriert wird.  Stehen diese Aussagen nicht gänzlich gegen die Prinzipien des Islam und gegen das offenbarte, belegbar unverfälschte Wort Gottes?

Um diese Frage zu klären und die Thematik besser zu verstehen, bedarf es ein wenig Hintergrundwissen über die Ausbreitung und Expansion des Islam.

Dreizehn Jahre lebten die Muslime in Unterdrückung und unter schwersten Bedingungen in Mekka, ohne Wehr. Bekanntlich wurde erst zwei Jahre nach der Auswanderung nach Medina,  den Muslimen der Kampf gegen die Unterdrückung erlaubt bzw. zur Pflicht gemacht.

Der Islamische Machtbereich erstreckte sich dann vorerst bis zum ableben des Propheten Muhammads (Allahs Frieden und Segen seine auf Ihm) im Jahre 632 auf die arabische Halbinsel.

In der Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen bis zum Jahre 661, gelang die Eroberung des Oströmischen Orients und des Sassanidischen Perserreiches.

Unter den Umayyaden kamen weitere Teile Zentralasiens, Nordafrikas und auch Teile

Europas unter muslimischer Herrschaft.

Nun, mussten die Nichtmuslime unter der Herrschaft der Muslime Kultur, Bräuche, Rituale aufgeben, oder gar zum Islam „zwangskonvertieren“? Nein im Gegenteil!

Das islamische Gesetz beschützte den privilegierten Status von Minderheiten, so sind  nichtmuslimische Gebetsstädte in muslimischen Ländern weltweit zu sehen.

Es gestattete ihnen eigene Gerichtshöfe, die das Familienrecht durchsetzten und ein Gemeinderecht wurde ihnen zugestanden, welches für innergemeindliche Angelegenheiten zuständig war. Das Leben und der Besitz der Nichtmuslime war durch den Staat geschützt, so haben christlich- und jüdische Minderheiten in muslimischen Ländern des mittleren Ostens jahrhundertelang gelebt und überlebt.

Länder wie Ägypten, Marokko, Palästina, Libanon, Syrien und Jordanien haben bedeutende jüdisch-und christliche Gemeinden.

Zudem beherrschten Muslime Indien über 800 Jahre lang, dennoch sind über 80% der Bevölkerung nicht-Muslime geblieben und auch im islamischen Spanien lebten Juden sicherer, als in jedem anderen Ort Europas.

Das Land, mit der größten Zahl an Muslimen weltweit ist Indonesien und auch in Malaysia ist die Mehrheit der Bevölkerung muslimischen Glaubens. Doch war jemals eine muslimische Armee in Indonesien oder Malaysia?

Man fragt sich, welches „Schwert“ es war, welches die Menschen dort motivierte, den Islam anzunehmen.

Ähnlich beging es der afrikanischen Ostküste, wo nie eine muslimische Armee je den Boden betreten hat.

Schauen wir uns nun die heutige Zeit an, das heutige Europa und den Amerikanischen Kontinent.

Nicht ein einziges Mal in den letzten 200 Jahren hat ein muslimisches Land ein westliches Land angegriffen, dennoch ist der Islam im Westen und weltweit die am schnellst wachsende Religion.

Ist es nun das Schwert aus Eisen, oder vielleicht doch das Schwert der Wahrheit, Überzeugung, Logik und Toleranz, welches für diese Realität verantwortlich ist.

Geht man nun zur Ausgangsfrage zurück, ob der Islam denn durch „Feuer und Schwert“ verbreitet wurde, so hat es ein britischer Historiker sehr treffend formuliert, indem er sagte:

„Die Geschichte macht allerdings deutlich, dass die Legende von den fanatischen Muslimen, die über die Welt fegen und mit dem Schwert die unterworfenen Rassen zwingen, den Islam anzunehmen, einer der fantastischsten, absurdesten Mythen ist, die die Historiker jemals wiederholt haben“

3 Kommentare

  1. Willi Sempf

    Liebe Leute – was Ihr hier schreibt ist so unerträglich einseitige Islampropaganda , da kann einem wirklich Angst werden. Derzeit wütet der islamisch basierte Terror in vielen Teilen der Welt , die Verfolgung der „Ungläubigen“ in vielen Islamischen Ländern erinnert mich an die Judenverfolgung im Dritten Reich und Ihr habt nichts bessere zu tun , als Nebelbomben zu werfen , um die grausame Realität zu verschleiern . Entsetzlich !

  2. Andy göpfe

    https://www.youtube.com/watch?v=63O-pyAvKOU

  3. jamal nafaa

    Willi sempf du bist einfach noch ein weiterer Opfer der Medien. Keine Ahnung vom Islam hast du

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